VIVA Modernes ultraleichtes Flugzeug

VIVA ist ein ultraleichter doppelsitziger Sportmotorgleiter. Seine Konzeption kann man wohl bestens mit der Wortverbindung „motorisierter Gleiter“ beschreiben. Das Ziel des Unternehmens Composit Airplanes, welches des Flugzeug mit dem Finanzbeitrag aus den Regionalfonds des Phare 2003-Projekts  entwickelt hat war, die Vorteile des Segelflugs mit einer guter Leistung im Motorreiseflug zu verbinden.

Hauptvorteile:

  • lange Reichweite ohne Motor,
  • schneller Motorsprint,
  • einfaches Handling am Boden sowie in der Luft,
  • bequemes doppelsitziges Cockpit,
  • starker Viertaktmotor,
  • regulierbares Sinken,
  • niedriger Durchschnittsverbrauch.

Bei dem Langstreckenflug kann VIVA den „erwachsenen" Seglern erfolgreich Konkurrenz machen. Beim Kurzzeitsprint ist die Gleitergeschwindigkeit auf dem Niveau von modernen ultraleichten Flugzeugen, welche nur für das Motorfliegen konzipiert werden.

Bei aerodynamischen Eigenschaften kommt VIVA dem einsitzigen Flugzeug Apis 2 sehr nahe, das das Unternehmen Composit Airplanes für die deutsche Firma Wezel-Flugzeugtechnik schon jahrelang fertigt. Deren Eigentümer Herr Martin Wezel hat sich an der Entwicklung des Flugzeugs VIVA als Konstrukteur beteiligt.

Die Vierfach-Trapezflügel aus Karbonfasern wurden für das Modell VIVA festigkeitsmäßig verstärkt und beidseitig um 70 cm verlängert. Vom Flugzeug Apis kommt auch eine verlängerte Ruderkonstruktion mit einer T-Form aus.

Seinen eigenen Weg hat VIVA bei der Rumpfkonstruktion ausgewählt. Die tragende Funktion nimmt der Karbonfasern-Zentralkastenholm über. Der Werkstoff der Rumpfschale ist der Glasfaserverbundstoff. Das Cockpit bietet genug Platz für Beine, die Pedale sind während des Flugs einstellbar.

An den Segler erinnert nicht nur die Sitzposition, sondern auch eine Reihe von weiteren Einzelheiten, wie zum Beispiel automatische Ruderanschlüsse oder die Bedienung von Flugzeugbremsen an der Flügeloberseite.

Aufgrund des breiten Cockpits ist der Einstieg ins Flugzeug noch einfacher als beim Segler. Mit einem einziehbaren Zentralrad und einem steuerbaren Schwanzsporn ist das Flugzeug auf einer Graspiste einfach zu manipulieren. Beim Start verhält sich VIVA ähnlich wie Segler im Schleppflug. Die Segelflugzeugführer werden sich gleich wie zu Hause fühlen, das Umsatteln ist jedoch nicht einmal für die Flugzeugführer von ultraleichten Flugzeugen schwierig.

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